Urban Gravel Zürich

Urban graveln rund um Zürich ist für uns natürlich weniger Konzept und Programm, den gelebter Alltag. Schliesslich leben wir seit sehr vielen Jahren (ok, Roland sogar seit immer schon) in der Stadt. Und was soll man sagen: schöner geht es kaum...  :-) 

Zumindest wenn man von Biel, St. Gallen und Basel absieht.

Weil wir die Wege entlang von See, Sihl und Limmat in- und auswendig kennen, entschieden wir uns zum Auftakt für einen Perspektivenwechsel. Statt klassisch auf dem Gravelbike zu starten, wählten wir das wohl urbanste Gefährt, das man unter die Stollen nehmen kann: ein Cargobike.

Genauer gesagt: ein FLINC – laut Eigendefinition „das Compact Bicycle, das sich zum Cargo Bike beladen lässt.“ Also ein Gravel-Experiment mit Konzept.

Die erste Tour wurde entsprechend zum „FLINC Special“. Und was gehört auf so ein Bike, wenn schon Stauraum da ist? Natürlich: feinstes Bierwerk-Velobier und die legendären Focaccia-Sandwiches aus der Wim-Bakery – urbane Verpflegung für eine urbane Feierabendrunde.

Unsere O.P.E.N stehen derweil sicher nicht allzu lange in der Garage. Mehr Urban Gravel Zürich gibt's schon bald. 

FLINC-Special

Kann man mit FLINC-Cargos eine Gravel-Runde rund um Zürich fahren? Man kann! Zumindest in dem Setup, wie wir es uns vorgenommen haben: vom FLINC-Flagship-Store im Kreis 3 bei gefühlt 40 Grad an die schattige Alleen-Sihl, via Enge-Velo-Tunnel an den See, per Wehrenbachtobel hoch nach Witikon und an den Adlisberg und via Waid und Oberer Letten zu unserem Ziel, dem 25h-Hotel an der Langstrasse.

Unser FLINC-Special ist eine eigentliche Feierabendrunde, die man in gut zwei Stunden fahren kann. Weil dem so ist und weil wir mit den FLINCs statt läppischer Rahmentaschen amtliche Körbe montiert haben, packen wir in selbige genügend Bier (vielen Dank, Bierwerk Züri!) und besonders feine Focaccia-Sandwiches (vielen Dank, Wim-Bakery!)

Der Wehrenbachtobel ist immer schön, aber bei hoch stehender Sonne grosser Hitze wirklich ein Traum. Auch mit den FLINCs kann man ihn recht entspannt fahren, von zwei sehr kurzen Schiebepassagen abgesehen.

Überhaupt ist das FLINC überraschend geländetauglich. Wir fahren damit sogar einige Passagen des nach dem Loorenkopf erreichten Adlisbergtrails.

Unser eigentliches Ziel ist jedoch die Waid, der Ort mit dem - wie wir finden - mit Abstand besten und urbansten Blick auf Zürich. Durst und Hunger haben wir bis dort allemal, auch wenn Bierwerk-Velobier und Wim-Focaccias unseren Durst und Hunger gar nicht nötig hätten.

Die Waid ist nicht nur optisch der Höhepunkt der kleinen Tour. Von dort geht es zum Abschluss fast nur noch bergab und es läuft von alleine. Wir sausen in Richtung Kreis 5 und Langstrasse, machen an der Kornhausbrücke aber natürlich noch halt, um ein paar hohe Saltos in die Limmat bei Oberen Letten zu erhaschen.

Weil diese Urban-Gravel-Runde einen besonders hohen Anteil “Urban” hat, schliessen wir sie auch würdig ab. Auf der Terrasse mit dem wahrscheinlich besten Gleisblick, zuoberst oben im 25h-Hotel. Ein, muss man leider sagen, sehr exklusives Vergnügen. Normalerweise dürfen dort nur die Gäste des hauseigenen SPA hin, für uns macht das Hotel aber eine Ausnahme (danke dafür, 25h-Hotel!).

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